Natur
Der Naturpark Sierra de Irta ist ein Schutzgebiet in der Region Baix Maestrat im Norden der Provinz Castellón. Er zeichnet sich durch eine Küstenkette mit Klippen aus, die Berglandschaften und Mittelmeerküste verbindet und sich über die Gemeinden Alcalà de Xivert, Santa Magdalena de Pulpis und Peñíscola erstreckt. Der Park wurde am 16. Juli 2002 von der Valencianischen Regierung zum Naturpark und Marinenaturflächen-Reservat erklärt und anerkannt als einer der letzten unbebauten Küstenlandstriche des spanischen Mittelmeers.
Zusammen mit dem Marinenaturflächen-Reservat Serra d'Irta bildet das Gebiet ein kontinuierliches Naturschutzgebiet von großem ökologischem Wert, das sowohl das Landgebiet als auch den angrenzenden Meeresstreifen schützt. Die gemeinsame Erklärung von Naturpark und Marinenaturflächen-Reservat ist ein Merkmal, das den Willen zur umfassenden Erhaltung des Ökosystems widerspiegelt, von den Gipfeln der Sierra bis zu den Küstengründen.
Der Park beherbergt auch relevantes Kultur- und Geschichtserbe. Das Gebiet war seit sehr alten Zeiten besiedelt, wie verschiedene archäologische Überreste belegen. Zu den herausragendsten Kulturgütern gehören die Burg von Xivert und die Verbindung des Ortes mit Benedikt XIII., dem Mond-Papst, der diesen Ort als Residenz nutzte. Dieser historische Hintergrund fügt einem Raum, der hauptsächlich wegen seiner Naturwerte besucht wird, eine zusätzliche Dimension hinzu.